Rückblicke auf Veranstaltungen und Ereignisse


Freitag, 29. März – Abend der Barmherzigkeit
Samstag, 30 März – 24 Stunden mit Jesus

Ein Balsam für die Seele – Ein gefühlvoller Bericht von Johannes Wimmer

Abend der Barmherzigkeit-03Für die etwa 70 Besucher, die unser Pfarrmoderator Lawrence begrüßen konnte, war der Abend der Barmherzigkeit in der Pfarrkirche am 29.3.2019 ein Erlebnis besonderer Güte. Das Kirchenschiff eingetaucht in stimmungsvolle Farben und im Mittelpunkt der wunderschön und sehr ansprechend gestaltete Volksaltar. Die Besucher beeindruckt von der ungewohnten Atmosphäre warteten gespannt und erwartungsvoll.

Mag. Gerhard Hatzmann, unser sehr geschätzter „Flinserlpfarrer“ aus der Partnerpfarre Zeltweg war eingeladen, um in unserer Pfarrkirche den Barmherzigkeitsabend mit uns zu feiern. Dieser Anbetungsabend war Auftakt zur 24 Stunden-Anbetung, die am Samstag dem 30. März, weltweit nach Aufruf von Papst Franziskus auch in Ulrichskirchen abgehalten wurde.

Abend der Barmherzigkeit-32Pfarrer Hatzmann, der Ulrichskirchen als seine zweite Heimat bezeichnete, berührte wortgewandt und überzeugend die Herzen aller und versetztedem  den gesamten Kirchenraum in eine zauberhafte ja fast himmlische Stimmung. Aufsteigender Weihrauch und der Duft zahlreicher Kerzen erfüllten das Gotteshaus. Texte gelesen von Jugendlichen wechselten mit zwischendurch wohl ausgewählten stimmigen Gotteslobliedern, unterstützt vom Kirchenchor und kunstvoll begleitet von Zotti Rissaweg am Keyboard. Die Melodien wie „Atme in uns Heiliger Geist“ brachten das Gotteshaus in eine wunderbare Stimmung. Ein wahrer Genuss, der vielen spüren ließ welche Werte unser Glaube vermitteln kann.

Gott mit allen Sinnen erleben war an diesem Abend kein leeres Schlagwort geblieben. Pfarrer Hatzmann brachte es auf den Punkt, indem er auf die 3 wesentlichen menschlichen Beziehungsebenen hinwies, die Selbstliebe, die Nächstenliebe und die Gottesliebe. Er betonte, es läge an der Bereitschaft jedes einzelnen, das Herz für sich selbst, für unsere Mitmenschen und für Gott zu öffnen. Alle hatten in dieser erhebenden Stunde ihr Herz geöffnet und genossen diesen Balsam für die Seele. Ich bin sicher, es ging den meisten so wie mir.

Getragen von der schönen Stimmung hätten wir den Worten und Gesängen wohl endlos lauschen können. Einige nutzen, gerührt von diesem Abend, noch im Anschluss die Gelegenheit zur persönlichen stillen Andacht und zur Beichte. Bei der Agape im Jugendheim wurde noch lange geschwärmt und unserem „Flinserlpfarrer“ persönlich gedankt. „So was sollte öfter sein“ war die einhellige Meinung.

Am nachfolgenden Samstag startete um 8:00 Uhr erstmals der weltweit durchgeführte 24 Stunden Anbetungstag. Unsere Pfarrkirche war 24 Stunden geöffnet und bot jedem die Gelegenheit, Jesus zu besuchen und ihm auf ganz persönliche Art und Weise seine Anliegen auf seinen Altar zu legen. Ich selbst hatte eine Anbetungsstunde übernommen und trotz herrlichstem Frühlingswetter Jesus in der noch kühlen Kirche besucht. Aus purem Zufall bot sich mir spontan die Gelegenheit mit einem jungen Burschen aus Wolkersdorf, der als angehender Kindergärtner Gitarre spielen konnte, über eine Stunde gemeinsam singend und betend Jesus zu ehren. Er war schon eine Stunde vor mir da und blieb mit mir noch eine weitere Stunde. Eine junge Dame aus Pillichsdorf kam als meine Ablöse zur Anbetung. Nun waren wir zu Dritt, und wir blieben spürbar tief berührt noch eine weitere Stunde und brachten zwischen unseren Gesängen abwechselnd individuelle Gebetsformulierungen persönlichster Anliegen vor das Allerheiligste. Wir beteten gemeinsam für Freunde, Bekannte und Familien, die Kranken unserer Heimatgemeinden, für den Weltfrieden, den Erhalt der Schöpfung, für Vernunft in der Politik und Gesellschaft und dankten Gott für so viel Gutes in unserem Leben. Abschließend spendeten wir uns gemeinsam den Segen.

Wir drei, zufällig im Hause Gottes zusammengekommen, konnten zutiefst verspüren, wie sehr Glaube und gemeinsames Beten verbindet. Ich war beeindruckt vom ehrlichen Glauben dieser beiden jungen Menschen und schöpfe daraus Hoffnung, dass die von Jesus gestiftete Kirche, trotz aller menschlicher Fehler und Schwächen, unser Leben begleitet und mitträgt. Denn wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind, da ist er wirklich spürbar unter uns. Nach fast 2 Stunden verließ ich die Kirche mit einem tiefen Gefühl der Zufriedenheit, verbunden mit der Gewissheit, die gemeinsam mit Mitgläubigen und Jesus verbrachte Zeit war wertvoll eingesetzt. Ich möchte diese zwei Stunden jedenfalls nicht missen.

Den 24 Stunden Anbetungstag gibt es ab nun jeden dritten Samstag im Monat in der offenen Pfarrkirche Ulrichskirchen. Nutzen auch Sie diese wiederkehrenden Gelegenheiten zu einem Besuch, ob für 5 Minuten oder eine Stunde, um Ihre Herzensanliegen Jesus hinzulegen, dem alles möglich ist.

Die 24 Stunden eucharistische Anbetung werden in 24 einstündige Einheiten zerlegt. Jede Stunde wechselt der Anbeter, bzw. die Anbeterin. Wenn Sie einmal eine Stunde übernehmen möchten melden Sie sich in der Sakristei, oder unter der Telefonnummer 0676 89882040.

Öffnen Sie ihr Herz und ihre Seele, und folgen Sie der Einladung von Jesus zur persönlichen Anbetung. Er wartet und Sie werden, wohl auch wie ich, bereichert und beschenkt nach Hause gehen. Die Termine für die nächsten Anbetungstage finden Sie auch in der Terminübersicht.
Gottes Segen!


Mittwoch, 6. März – Aschermittwoch

Am Aschermittwoch wurde um 18:00 Uhr eine Heilige Messe gefeiert, während der den Gläubigen das Aschenkreuz gespendet wurde. Das Aschenkreuz ist ein Symbol der Buße und Reinigung, das vom Priester auf die Stirn der Gläubigen gezeichnet oder auf den Kopf gestreut wird. Die Asche für das Aschenkreuz wird aus den verbrannten Palmen- oder Buchsbaumzweigen gewonnen, die am vorjährigen Palmsonntag gesegnet wurden.

Die Bestreuung mit Asche als Zeichen der Buße findet sich bereits im Alten Testament:

„Als die Nachricht davon den König von Ninive erreichte, stand er von seinem Thron auf, legte seinen Königsmantel ab, hüllte sich in ein Bußgewand und setzte sich in die Asche.“
– Jona 3,6

„Ich richtete mein Gesicht zu Gott, dem Herrn, um ihn mit Gebet und Flehen, bei Fasten in Sack und Asche, zu bitten.“
– Dan 9,3


20. Jänner – Vorstellung der Firmkandidaten

Gruppenbild der Firmkandidaten

Am Sonntag, dem 20. Jänner wurden im Rahmen einer rhythmischen Messe unsere heurigen Firmkandidaten der Ulrichskirchner Pfarrbevölkerung vorgestellt.
Die Firmlinge wirkten auch bei der Gestaltung der Messe mit, durch Lesungen und Vortragen der Fürbitten. Die Messe wurde von unserem Pfarrvikar Patrick zelebriert.
Nach der Messe waren alle zum Pfarrkaffee im Jugendheim eingeladen, den diesmal die Mütter der Firmkandidaten organisiert hatten. Die Gelegenheit wurde von sehr vielen Besuchern genutzt um sich in Gesprächen auszutauschen und zu unterhalten. Das Jugendheim war bis auf den letzten möglichen Platz besetzt.

 

 

 

 

  


 6. Jänner – Familienmesse mit den Sternsingern

Gruppenbild der Sternsinger 2019Am Sonntag, dem 6. Jänner, Tag der Heiligen Drei Könige, wurde die Heilige Messe mit den Sternsingern von Ulrichskirchen gefeiert.
Gefühlvoll gestaltet und zelebriert wurde diese Familien- und Sternsingermesse von Militärdekan Bischofsvikar MMag. DDr. Alexander Wessely. Er würdigte das Engagement dieser jungen Menschen. Durch ihre Sternsinger-Sammelaktionen können in vielen ärmeren Regionen der Welt Hilfsprojekte verwirklicht werden.
Nach der Messe machten sich die 12 Sternsinger als Heilige Drei Könige auf den Weg zu ihrer Sammeltour durch Ulrichskirchen
Bei der heurigen Sternsingeraktion spendeten die Uulrichskirchner Bürgerinnnen und Bürger insgesamt 2.140,00 Euro. Herzlichen Dank an alle, die dabei mitgemacht haben und an die Spender.