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Dienstag, 23. April – Bibelrunde
Thema: Der ungläubige ThomasCaravaggio – Der ungläubige Thomas

Gleich am Dienstag nach Ostern treffen wir einander wieder im Jugendheim zu einer Bibelrunde. Neue Interessierte sind wie immer herzlich willkommen. Wir sprechen über das Evangelium des darauffolgenden Sonntags, 28. April. Das ist der Bericht vom Erscheinen des auferstandenen Herrn im Kreis der Jünger, und die Begegnung mit dem zunächst ungläubigen Thomas.

Michelangelo Merisi (1571 - 1610), nach dem Ge­burts­ort seiner Eltern Ca­ravaggio genannt, war einer der größten Ma­ler al­ler Zei­ten. Sei­ne Bil­der, die sich haupt­säch­lich durch ihre be­son­ders rea­lis­ti­sche Bild­ge­staltung und dra­ma­ti­scher Lichtfüh­rung aus­zeich­ne­ten, be­ein­flussten sehr stark Maler des Barocks.

Das Johannesevangelium berichtet, wie nach der Kreuzigung Christi der Wie­derauferstandene zu­nächst einer Gruppe Jünger ohne Thomas erschien. Der Abwesende entgegnete auf die Berichte, solange er nicht die Wundmale des Gekreuzigten gesehen und seinen Finger in dessen Seite gelegt habe, glau­be er nicht. Als Christus dann ein weiteres Mal unter seine Jünger tritt, fordert er Thomas auf, seine Hand in seine Wunde zu legen und zu glauben. Erst jetzt antwortet Thomas: „Mein Herr und mein Gott.“ Diese Szene ist in der Malerei oft aufgegriffen wor­den, niemals jedoch in der Drastik, die Mi­che­lan­ge­lo Me­ri­si da Caravaggios Ungläubiger Thomas“ ihr verleiht.