INFORMATIONEN
DER PFARRE ULRICHSKIRCHEN

über Verhaltensregeln bei Heiligen Messen
und kirchlichen Veranstaltungen
gültig ab Samstag, 20. Juni 2020

Die österreichische Bischofskonferenz hat auf ihrer Sommervollversammlung in Mariazell die seit 29. Mai gültigen Covid-19-Vorsichtsmaßnahmen weitgehend gelockert.
Den vollständigen Wortlaut dieser neuen Bestimmungen können Sie auf der folgenden WEB-Seite nachlesen:

https://www.erzdioezese-wien.at/site/home/nachrichten/article/84666.html

Bestimmungen zur Eucharistiefeier

Die wichtigste Grundregel bleibt die Abstandsregel von einem Meter. Ausgenommen sind - wie schon bisher - Personen, die in einem Haushalt leben. Diese Regelung betrifft auch Gottesdienste und Feiern im Freien.

Der Friedensgruß per Handdruck entfällt bis auf weiteres. Bestehen bleibt auch die Vorschrift, die Hostienschalen während der gesamten Eucharistiefeier bis zur Kommunionfeier geschlossen zu halten. Kommunionspender müssen auch weiterhin vor der Kommunionspendung und im Fall eines Körperkontaktes ihre Hände desinfizieren. Die Eucharistie wird wieder in der gewohnten Form gespendet. Die Handkommunion wird empfohlen, die Mundkommunion ist wieder möglich.

Wie im gesamten öffentlichen Leben wird von den Gläubigen ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein vorausgesetzt.

Mund- und Nasenschutz entfallen dagegen vollständig, gemeinsames Singen ist wieder uneingeschränkt möglich. Auch die Weihwasserbecken in den Kirchen können wieder befüllt werden, wobei das Wasser häufig zu wechseln ist.

Die Dispens von der Sonntagspflicht wird im Dokument der Bischofskonferenz nicht mehr erwähnt.

Bestimmungen zur Feier von Trauung, Firmung, Beichte und Krankenkommunion, Begräbnis bzw. Gottesdienst für Verstorbene:

Für Trauungen gilt bis Ende Juni eine limitierte Teilnehmerzahl von 100 Personen. Ab 1. Juli 2020 können 250 und ab 1. August 500 Personen an kirchlichen Trauungen teilnehmen. In diesem Fall gelten verstärkte Sicherheitsmaßnahmen.
Ähnliches gilt für die Feier der Firmung.

Für die Beichte bleibt die Bestimmung aufrecht, dass sie nur in gut durchlüfteten Räumen mit einem Mindestabstand von zwei Metern stattfinden kann.

Für die Krankenkommunion entfällt Mund und Nasenschutz. Die allgemeine Abstandsregel und Verpflichtung zur Händedesinfektion vor und nach der Kommunion bleiben erhalten.

Für Begräbnisse gilt: Bei Bestattung treten die jeweiligen Richtlinien des Friedhofes in Kraft. Für den Totengottesdienst gelten die allgemeinen Bestimmungen zur Eucharistiefeier (siehe oben).

Schau auf dich, schau auf mich.
Herr, unser Gott,
erlöse uns von aller Krankheit und Gefahr.
Denn an Dich glauben wir,
auf Dich vertrauen und Hoffen wir.
Amen.